Big vegan TS: McDonald’s verkauft veganen Burger

veganer Burger

Vorwort: Hierbei handelt es sich um keine Werbung. Dieser Beitrag dient alleine nur zur Berichterstattung über den Big vegan TS.

Endlich ist es so weit, es gibt den ersten veganen Burger, den Big vegan TS, bei McDonald’s. Na gut, aktuell ist es nur ein Testlauf. Aber hey, ich finde, es ist ein großer Sieg für die vegane Bewegung. Denn vor einigen Jahren wurde bei McDonald’s angefragt, wegen einer veganen Alternative. Damals hieß es noch, dass McDonald’s an seinen Werten festhalten wird. Das sie jetzt trotzdem einen veganen Burger auf den Markt gebracht haben, ist ein Zeichen, wie stark die vegane Bewegung mittlerweile wurde. So stark, dass sogar Fastfood Riesen wie McDonald’s das Potential der veganen Bewegung erkannt haben.

Man mag von McDonald’s halten, was man will, es ist dennoch ein Sieg im Kampf gegen das Tierleid. Auch wenn es bis jetzt nur einen veganen Burger auf deren Speisekarte gibt.

Denn kaum hat McDonald’s den Big vegan TS auf den Markt gebracht, gibt es Berichte aus den USA von einem veganen Burger bei Burger King und einer veganen Alternative bei KFC. Jetzt hat der Veganismus endlich auch die Fasfood-Giganten erreicht. Wenn auch mit einem unangenehmen Beigeschmack. Denn das vegane Patty vom Big vegan TS ist von Garden Gourmet, ein Tochterunternehmen von Nestlè. Nestlè ist der Meinung, dass Wasser nicht zum Menschenrecht gehöre und privatisiert werden darf/sollte/muss. Es werden in Afrika Unmengen an Trinkwasser produziert und zu uns Transportiert. Die Mitarbeiter sind Einheimische, die nur wenige Flaschen mitnehmen dürfen und das Trinkwasser dort vor Ort in etwa so viel kostet wie bei uns. Dazu muss man sagen, dass deren Leitungswasser bzw. Brunnenwasser, nicht trinkbar ist. Damit sind die Einheimischen auf externe Trinkwasserquellen angewiesen. Aber leider zapft diese Quellen Nestlè für seinen Profit ab.

Daher steht McDonald’s und Nestlé stark in der Kritik. Weil vegan heißt doch im gewissen Sinne, Leid zu vermeiden. Egal ob an Mensch oder Tier.

Aber zurück zum Burger. Ich war dennoch entschlossen, zumindest einmal den veganen Burger bei McDonald’s zu probieren. Schließlich war es doch meine Pflicht, als veganer Foodblogger, davon zu berichten „zwinker, zwinker“. Dazu kommt, dass dank mir sehr viele sich um entschieden haben und den Burger nicht probiert haben. Weil sie erst durch mich erfahren haben, dass das Patty von Nestlé kommt. Einen gekauft, viele andere Käufe verhindert.

Am 29.04.2019 war es so weit, es gab den Big vegan TS bei McDonald’s zu kaufen. Bei mir in Berlin hat der „Big Vegan TS“ stolze 3,79 € gekostet. Ich habe aber auch mitbekommen, dass die Preise je nach Region variieren. Zusätzlich soll es in manchen Filialen, eine kleinere Version den „Vegan-Burger TS“ geben, der unter 3,00 € kosten soll. Der Unterschied scheint lediglich an den Beilagen zu liegen, was meiner Meinung nach den Preisunterschied nicht rechtfertigt. An sich waren die Beilagen sehr überschaubar. Burgerbrötchen, Burgerpatty, Tomaten, Salat, Gurken, rote Zwiebeln, Senf und Ketchup. Für 3,79 € hatte ich schon ein bisschen mehr erwartet und den Preis ist er definitiv nicht Wert.

Geschmacklich erinnerte er mich sehr an den ganz normalen Hamburger von McDonald’s. Wobei mir persönlich der direkte Vergleich fehlt. Ich habe schon seit über 5 Jahren kein Fleisch mehr gegessen und habe vermutlich vergessen, wie Fleisch schmeckt.

Auch hätte eine Scheibe veganer Käse dem Burger nicht geschadet.

Das Patty selbst ist wie schon geschrieben, nicht von McDonald’s, sondern von Garden Gourmet und ist auf der Basis vom „Incredible Burger“. Die Pattys vom Incredible Burger haben wir bereits im Kaufland entdeckt. Nicht ganz 3€ für zwei Pattys. Allerdings wurde mir von einem Mitarbeiter bei McDonald’s mitgeteilt, dass es nicht genau der Incredible Burger ist. Die Basis soll vom Incredible Burger kommen, aber das Patty soll scheinbar für McDonald’s etwas angepasst worden sein.

Zum Abschluss muss ich dem Personal ein riesen Kompliment aussprechen. Der Schichtleiter hat sich extra bemüht, damit ich Vorort filmen darf. Da die Mitarbeiterin den ersten Burger mit normalen Zwiebeln gemacht hat, habe ich kostenlos einen zweiten Burger mit roten Zwiebeln bekommen. Zusätzlich kam ein Mitarbeiter am Ende und fragte mich, wie ich ihn fand, was man verbessern könnte und viele Kollegen sollen interessiert sein.

Ich hatte die Tage einen Spruch gelesen „Der Einstieg zum Umstieg“. Daher halte ich es für realistisch, dass viele Fleischesser ab und zu dann doch mal auf den veganen Burger zugreifen. Ich habe diverse Videos auf Youtube gesehen, Wahnsinn wie ein veganer Burger das Interesse der Mischköstler wecken kann. Sehr viele Fleischesser, sind begeistert und wollen ihn sich öfter bestellen.

Deswegen ein ganz klar gewonnener Kampf für die vegane Bewegung.

Dennoch würde ich geschmacklich und ethisch den Beyond Meat Burger immer bevorzugen. Oder noch besser ist selbst machen.

Wie stehst du zu dem Thema?

Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße
euer Stefan

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