Wasserfilter: Braucht man ihn überhaupt?

Leitungswasser filtern
Leitungswasser filtern

Vorwort und Werbung: Dieser Blogbeitrag zum Thema “Wasserfilter” ist in Kooperation mit TheLocalWater entstanden. Dieser Beitrag ist kein bezahlter Beitrag, aber bei dem Link für den Wasserfilter, handelt es sich um einen Affiliate-Link: TheLocalWater

Im letzten Blogbeitrag “Hilfe, ich trinke zu wenig!“, habe ich angesprochen, warum ich Leitungswasser trinke. Dazu kommt noch, dass die Umweltbelastung bei Mineralwasser 600-mal höher sein soll als bei Leitungswasser, so laut Verbraucherzentrale.de. Aber in diesem Blogbeitrag geht es darum, warum ich mir einen Wasserfilter, für uns zu Hause angeschafft habe.

Denn man muss sagen, dass unser Leitungswasser in Deutschland enorm gut ist. Jeder kennt das sicherlich, dass man in vielen anderen Ländern, erst einmal das Wasser abkochen sollte. Dies ist bei uns nicht nötig, da kaum noch Bakterien, bzw. die keine direkten Probleme wie z.B. Durchfall verursachen, vorhanden sind.
Deswegen muss, meiner Meinung nach, keiner Angst um seine Gesundheit haben, weil er ungefiltertes Leitungswasser trinkt

Dennoch würde ich dazu raten, sich einen Wasserfilter an zu schaffen. Man setzt dem Ganzen sozusagen die Krone auf. Wieso sollte man sich mit dem normalen Leitungswasser zufriedengeben, wenn es noch besser geht?
Aber wieso geht es eigentlich noch besser? Was ist so schlimm an unserem Leitungswasser und wieso sollte man es doch lieber filtern.

Die Frage habe ich mir auch gestellt und man bekommt sehr schnell Antworten. Was mich am meisten erstaunt ist, dass viele Menschen ihre alten Medikamente in die Toilette werfen. Das ist keine Aussage von den Wasserfilterherstellern, um ihre Filter zu verkaufen. Sondern das ist ein offizieller Bericht von diversen Wasserwerken, die immer wieder Medikamentenrückstände messen.
Der ein oder andere fragt sich, warum die Wasserwerke diese nicht einfach filtern. Aber so einfach ist das nicht. Die Wasserwerke arbeiten nicht mit solchen Filtern. Das heißt, die Wasserwerke müssten eine komplett neue Filteranlage einbauen und dann würde man vermutlich die Filter ständig wechseln müssen. Denn so ein Filter für zuhause, hält etwa ein halbes Jahr, dann muss er ausgetauscht werden. Wenn man aber bedenkt, dass bei einem Wasserwerk ganz andere Massen an Wasser durchfließen, ist das schon ein enormer Unterschied. Daher denke ich, dass die Filter zu oft gewechselt werden müssten und der Aufwand zu groß wäre.

Hier habe ich ein paar Materialen für den Unterricht von den Berliner Wasserbetrieben gefunden: Unterrichtsmaterialien.

Zusätzlich erfüllen die Wasserwerke, im Regelfall, die gesetzlichen Normwerte. Also wieso mehr machen als nötig?
Den Beweis liefert das ZDF aus dem Jahre 2012. Es wird sich nur an die Grenzwerte gehalten und der Rest ist egal: https://youtu.be/LsfvqcUC9Mc

Leider ist das noch nicht alles. In vielen Regionen, wie zum Beispiel bei uns in Berlin, wird das Leitungswasser aus dem Grundwasser gewonnen. Dort landen leider immer mehr Pestizide, die die Bauern über ihren Feldern verteilen. In diesem Fall ist Nitrat ein riesen Problem für unser Leitungswasser. Da diese kaum bis gar nicht von den Klärwerken gefiltert werden.
Hier ein Bericht vom Stern von 2014: Deutsches Trinkwasser stark belastet.

Was mich aber noch mehr schockiert hat, sind Wasserhähne, die Blei an das Wasser abgeben. Auch gibt es immer noch in zu vielen Gebäuden Wasserleitungen aus Blei. Berichte die das aufzeigen, sind zwar schon etwas älter. Aber ich schätze, dass sehr viele ziemlich alte Wasserhähne bei sich zu Hause haben.
Hier ein Bericht von ARD aus dem Jahre 2011: https://youtu.be/mN_AbW_4mXw
Dieser Bericht ist nicht mal so alt, von 2015 von NDR: https://youtu.be/u9mjOoppWng

In diesem Fall bringt es nicht mal was, wenn die Klärwerke das Blei aus dem Wasser entfernen würden. Denn es gelangt erst auf dem Weg zum Haushalt, durch die Rohre ins Leitungswasser.

Hier noch ein Artikel vom Abendblatt aus dem Jahre 2013: 50.000 Hamburger haben zu viel Blei im Trinkwasser.

Man könnte meinen, diese Berichte sind uralt und heutzutage gibt es sowas nicht mehr. Aber wie du sehen kannst, ist der älteste Bericht gerade mal 8 Jahre alt und der jüngste Bericht gerade mal 4 Jahre alt.
Wenn man aber bedenkt, dass heute viel mehr Medikamente und Pestizide verwendet werden, dann kann man davon ausgehen, dass die Wasserbelastung heute noch viel schlimmer ist.

Klar, das ganze klingt richtig derb und eher danach, dass man nie wieder Leitungswasser trinken sollte. Ich möchte aber nochmal erwähnen, dass unser Leitungswasser, als Trinkwasser dennoch sehr gut ist. Aber man erkennt auch schnell, dass ein solcher Wasserfilter definitiv eine Anschaffung wert ist. Auch bei uns in Deutschland.

Warum ich mir so sicher bin, dass der Wasserfilter diese Probleme behebt? Laut Angaben von TheLocalWater gibt es diverse Gutachten, welche Belegen, was deren Wasserfilter kann. Auf der Seite von TheLocalWater findest du unter “MENU” und dann “Gutachten” eine Auflistung von 12 Gutachten, Zertifikaten und Langzeitstudien. Der absolute Wahnsinn, was dieser Wasserfilter kann und er ist vegan. Denn viele Aktivkohlefilter sind unter anderem aus tierischen Bestandteilen.

Was mich aber an anderen Wasserfiltern genervt hat, dass es erst einmal gedauert hat bis das Wasser durchgelaufen ist. Dann kommt noch dazu, dass das Wasser rumsteht und der Filter schnell voll mit Algen ist. Meinen jetzigen Wasserfilter schließe ich am Wasserhahn an und es kommt direkt durch den Wasserhahn gefiltertes Wasser.

All diese wichtigen Punkte haben mich von dem Wasserfilter überzeugt und nur deswegen bin ich eine Kooperation mit TheLocalWater* eingegangen und habe mir einen Wasserfilter besorgt.

Wie siehst du das Ganze? Hinterlasse gerne ein Kommentar und ob du schon einen solchen Wasserfilter hast, oder ob du dir noch einen besorgen wirst?

Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße
euer Stefan

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