Vitamin D #1: Wie alles begann

Vitamin D Selbstversuch

Vorwort und Werbung: Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Cerascreen bedanken, die mir meinen Selbstversuch überhaupt ermöglicht haben. Ohne diese Kooperation, müsste mein Portemonnaie ganz schön leiden, bei den vielen Tests, die ich in letzter Zeit mache.
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Das Hamsterrad begann am 10.04.2017 sich zu drehen. Denn da habe ich das allererste Blutergebnis meines Vitamin D Test erhalten und naja was soll ich sagen, der Wert lag bei 17,4 ng/ml. Was eigentlich zu erwarten war, da ich mich bis dato nie so richtig mit der Thematik Vitamin D beschäftigt habe und ich Vitamin D eher halbherzig supplementiert habe.

Hier die offizielle Tabelle als kleine Übersicht, was dieser Wert bedeutet:

unter 11 ng/ml: Kritisch niedriger Vitamin-D-Spiegel
11-30 ng/ml: Langfristiger Vitamin-D-Mangel
31-40 ng/ml: Ausreichende Vitamin-D-Versorgung
41-60 ng/ml: Gute & präventive Vitamin-D-Versorgung
61-90 ng/ml: Sehr gute Vitamin-D-Versorgung
91-150 ng/ml: Übermäßige Vitamin-D-Versorgung
>150 ng/ml: Vitamin-D-Vergiftung

Wie man unschwer sehen kann, war mein Wert nicht gerade der tollste. Also musste ich was unternehmen. Ich habe mir aber schon vorher Gedanken gemacht, da ich eh einen schlechten Wert erwartet habe. Deswegen wollte ich diesen Bluttest als Startschuss meines Selbstversuches nutzen: Einen gesunden Vitamin-D-Spiegel ohne Nahrungsergänzungsmittel* (in diesem Fall, ohne isolierte Nährstoffe) und trotz veganer Ernährung.

Um kein Risiko einzugehen in einen richtigen Mangel zu rutschen, habe ich nach ca. 2 Monaten einen nochmaligen Bluttest gemacht. Genau gesagt waren es 68 Tage, in denen ich Zeit hatte zu beweisen, dass es auch ohne Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel* geht.

Die große Frage ist nur: Wie soll das gehen, wenn man in Deutschland lebt und man sich vegan ernährt?

Zu vor hatte ich das Buch „Gesund in sieben Tagen*“ von Dr. med. Raimund von Helden gelesen um mich mit dem Thema Vitamin D und Bedarf etwas mehr zu beschäftigen und um eventuell ein bisschen was raus zu finden, wie ich als Veganer ohne Supps an mein Vitamin D komme.
Das lustige dabei, ich wusste schon vorher, dass es Lampen gibt die UV-B ausstrahlen. Durch die Einstrahlung von UV-B auf unsere Haut kann unser Organismus, mit Hilfe von Cholesterin, Vitamin D selbst produzieren.
Leider kosten die meisten Lampen über 400 € und kam für mich nicht in Frage, da ich es etwas unverschämt finde, meinen Klienten zu erzählen sie brauchen nicht supplementieren, sondern sich einfach nur eine solche teure Lampe besorgen müssen.

Also habe ich weiter gesucht und bin dabei auf eine Terrarien-Lampe* gestoßen die auch UV-B Strahlung bietet und zusammen mit einer passenden Fassung* kommt man auf einen Preis von ca. 50€, also fasst 1/10. Das nenne ich doch mal einen Preis, der akzeptabel ist. Ich habe dann auch mal den Verbrauch ausgerechnet und bei den durchschnittlichen aktuellen Strompreisen, ist man bei ca. 50€ pro Jahr, wenn man die Lampe* jeden Tag für ca. 30 Minuten an hat.

Da es ab und zu doch auch einen sonnigen Sommer bei uns gibt, gibt es auch einige Tage, an denen man die Lampe* nicht braucht.
Zu dem kann man sich auch zusammen darunter legen, wir lagen auch schon als Familie darunter.

Aber zurück zum Buch*. Nach dem ich mir diese Lampe* besorgt hatte und angefangen habe das Buch „Gesund in sieben Tagen*“ zu lesen, bin ich auf einen Absatz gestoßen, in dem genau diese Lampe* sogar erwähnt wird. In dem Sinne, als mögliche Alternative. Aber leider ist Dr. med. Raimund von Helden nicht weiter darauf eingegangen.

Egal, es hat mir jedenfalls Hoffnung gemacht.

Also habe ich mich gleich mal ausgezogen und unter die Lampe* gelegt. Zuerst 20 Minuten und ich konnte keine Veränderung an der Haut sehen, so wie man es von der Sonne kennt. Also dachte ich, ich muss mich noch länger unter die Lampe* legen. Das war dann doch nicht ganz so schlau. Da ich ca. 1 1/2 Stunden unter der Lampe* lag und ein paar Stunden später feststellen müsste, dass ich einen Sonnenbrand von der Lampe* bekommen habe. Eigentlich wollte ich die Lampe* doch für meine Gesundheit verwenden und Sonnenbrand ist definitiv nicht gesund.

Aber am nächsten Tag sah es schon nicht mehr so schlimm aus und ich bin dann nur kurz unter die Lampe* gegangen, so ca. 10 bis 20 Minuten. Nach ein paar Tagen bin ich dann täglich für ca. 30 bis 45 Minuten unter die Lampe* gegangen und habe mich wie so ein Brathänchen, äh Brattofuhähnchen gedreht.

Mittlerweile kam auch die Sonne immer mehr raus und an ein paar Tagen habe ich die Sonne genutzt, statt der Lampe*.

Dann war es so weit, der nächste Vitamin-D-Test stand an und ich war gespannt, wie ein Kind das seine Geschenke bekommt.
Was als Ergebnis raus kam, erzähle ich euch im nächsten Beitrag ;).

Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße
euer Stefan

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2 thoughts on “Vitamin D #1: Wie alles begann

  1. Hallo Stefan ,wie genau nutzt man die Lampe . Darf man diese in jede Fassung reinsetzten ? Und aus welcher Entfernung hast du es gemacht ? Danke für deine Antwort Mit freundlichen Grüßen Marina

    1. Hallo Marina, ich denke ich habe deine Fragen,zum Teil in meinem Video beantwortet, falls nicht, kannst du gerne nochmal nachfragen: https://youtu.be/XKB-8yzSSsc
      Allerdings, habe ich festgestellt, dass so ca. 30 Minuten das Minimum sind. Erst seit ich mich etwa 1 Stunde darunter lege, gehen meine Werte enorm hoch.
      Ich glaube das mit der Fassung habe ich auch nicht erwähnt, aber sie ist unter dem Video verlinkt, die Lampe wird sehr heiß und daher ist eine Porzellan-Fassung zu empfehlen, da normale Fassungen aus Plastik vermutlich wegschmelzen werden.

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